Ausgetrocknete Wimperntusche

Dieses Problem kennt jedes Mädel das im Besitzt von mehr als 10 verschiedenen Mascaras ist. Leider kann man nicht allen die gleiche Aufmerksamkeit schenken – sprich einige werden weniger oft gebraucht und trocknen aus. An einem zu heissen Nachmittag habe ich mich im Innern kühler Betonmauern auf die Suche nach der Wahrheit gemacht. Wie erwecke ich einen Mascara wieder zu neuem Leben?

Einige Augentropfen beleben die Farbe zwar für den kommenden Tag und ist gut um den Mascara aufzubrauchen, jedoch keine langfristige Lösung.

Wimperntusche einige Minuten in heissem Wasser baden hat etwa dieselbe Wirkung. Vorteil davon aber ist, dass sich die Konsistenz nicht verändert, sprich wasserfest bleibt garantiert wasserfest.

Öltropfen in das kleine Fläschchen geben macht nicht nur eine Sauerei, einen grossen Unterschied ist auch nicht ersichtlich. Die Farbe wirkt viel dünner und mehrere schichten aus Öl übereinander ist auch schlecht möglich.

Keines der sogenannten Wundermittel kann es also mit einem neuen, geschmeidig flüssigen, kraftvollen, dunkelschwarzen (ich muss aufhören zu träumen) Mascara aufnehmen.

Unten mein Fazit-Sheet (ein wahnsinnig schlechtes Wortspiel, ich weiss).

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Kinderschminken

Nebst all den anderen Dingen, die ich so tue, bin ich bei einem kleinen Zirkus angestellt. An einem Kinderfestival letzten Sonntag durfte ich für meinen Arbeitsgeber Kindern etwas Farbe verpassen. Gefühlte 200 Primarschüler und ebenso viele Kinzgigärtler bepinselte ich auf Gesicht, Arm und Po. Die einen konnten nur über ihre Mutter mit mir kommunizieren, die anderen erzählten mir von ihrem ganzen Leben. Mein Papi schafft eben beim WWF, darum ist der Panda mein Lieblingstier, kannst du das malen? Oder, wenn ich gross bin werde ich mal Pirat, drum brauche ich eine Schatzkiste auf meinem Arm. Der meistgehörte Satz war ganz klar ’sag der Frau Danke Gabriel!‘ Und die grösste Herausforderung war wohl ein Einhorn, das sich ein Mädchen wünschte. Auch wenn ich schon mal eines gesehen hätte, besser als der dinosaurierähnliche Farbklecks hätte ich es es wohl nie hinbekommen. Steckte jedoch viel Liebe drin, imfall.

Lippenstiftreduktion

Platzsparende Massnahmen sind nötig geworden! Um nicht immer alle siebenhundertachtunddreissig Lippenstifte mit mir rumzuschleppen habe ich beschlossen, sie einzuschmelzen. In einem Plastikbehälter dürfen sie nun zu neuem Leben erwachen.

Man nehme: Lippenstifte, Kerze, Löffel, Plastikbehälter

Man tue: Lippenstifte abtrennen, über dem Feuer schmelzen lassen, in transparenten Behälter giessen, auskühlen lassen, Lippenstiftbehälter recyceln, Kerze auslöschen, fini.

Lippenstifttutorial

Am Set

Das war wieder einmal ein wunderbarer Tag! Ein Shooting in Luzern, mit der Berliner Fotografin Kasia Metejczuk, der Schauspielerin Andrea Schramek aus Graz und mir, dem Schweizer Make Up Küken.

Nach 6 Stunden shooten brauchen auch Profis mal eine Auszeit. Was hilft dabei besser, als eine totale Amateurin vor der Kamera den Clown spielen zu lassen, um die Stimmung etwas aufzulockern. Solche Spässe braucht es unbedingt an einem 10 Stunden Shooting Tag!

Tutorial: gebrochenes Puder

Wer kennt diese Sätze  nicht: „Glaube nicht alles was du im Internet liest!“ oder „Das ist nicht so einfach wie es da aussieht.“ Naja, so ganz unwahr sind sie nicht, meist bin sogar ich diejenige, die sie benutzt. Doch ab und an liegt das Scheitern nur daran, es vor dem Versuch aufgegeben zu haben. Hier mein neustes Werk:

Tutorial

 

 

 

 

 

 

Man nehme das zerbröckelte Puder (oder Lidschatten) zur Hand und gebe es in ein Plastiksäcken. Man vermalme es noch mehr (bis Konsistenz = loser Puder) und lasse es zurück in das Puderdöschen geleiten. Anschliessend übertröpfelt man die staubige Masse mit Alkohol aus Mamas Hausapotheke. Dank einem kleinen Spatel gelingt es einfach die Masse zu einer Crème anzurühren und gleichmässig zu verteilen. Nach ca. einer Stunde ist es an der Zeit, ein Kleenex (nein das ist keine Schleichwerbung) darüberzulegen und fest anzudrücken, um den Restalkohol rauszupressen. Danach eine Nacht trocknen lassen und das Puder ist fast wie neu. Tadaaaa!

Winterwonderland

Bergen

 

 

 

 

 

Eine knappe Stunde Autofahrt, und schon blicke ich durch meine rosarote Skibrille über das ewige Weiss. Nirgends fühle ich mich so geborgen und vollkommen wie in diesem Winterwunderland. So oft es geht gönne ich mir die Auszeit, um mit meinem geliebten Snowboard die menschenleeren Pisten runterzubrettern.

Na gut, die Formulierungen sind etwas übertrieben, die Autofahrt zog sich saulange hin, in meinem warmen Bett fühle ich mich genauso wohl, des starken Franken wegen kann ich es mir nur drei Mal leisten und die Pisten hatte ich nur deshalb für mich alleine, weil die Sonne nur auf dem obersten Gipfel schien.

Aber schön wars imfall wirklich!

Was will ich?

warum ist es so schwierig zu wissen, was man will und

warum sind Kopf, Herz und Bauch diesbezüglich still?

weshalb kann man nicht das wollen, was man kriegt und

weshalb ist es nicht zu eruieren, woran das liegt?

wieso sind Gefühle so schwierig zu interpretieren und

wieso begreifen wir nicht wozu sie uns animieren?

weswegen führen uns die Gedanken in die Irre und

was wenn ich mich damit nur selbst verwirre?

was will und unser Unterbewusstsein mitteilen und

wo müssen wir lesen zwischen den Zeilen?

warum kann ich keine IT-Systeme zur Hilfe beiziehen und

wieso fangen eigentlich alle Fragewörter mit ‚W‘ an?